Die Zunft[halle] Arminiusmarkthalle in der Nähe des neuen Hauptbahnhofes im Berliner Kiez Tiergarten-Moabit soll ein kommunikativer „Dritter Ort“ werden, an dem sich auf etwa 3.500 Quadratmetern Fläche regionale Lebensmittel und “Geschmackshandwerksprodukte”, junges Design, kreative Milieus und Dienstleistungen, regionale Manufakturen, Ateliers, regionales Handwerk, kleinflächiger Handel, Events, Gastronomie, CSR-Aktivitäten und Bürgerbeteiligung ergänzen. Sie würde so zu einem Markt, auf dem Erfahrungen, Verfahrenswissen und Produktinformationen ausgetauscht werden. Die Zunft[halle] versteht sich dabei als Impulsgeber für die Zukunft der Arbeit. Sie würde als „guter Dritter Ort“, als quasi öffentlicher Platz und auch als temporärer Markt (bspw. regionaler Ökomarkt vor der Halle an Wochenenden) entwickelt werden.
Markthalle “Foodhall”
Hier sind in Einheiten von 16 qm bis ca. 400/700 qm regionale, manufakturelle und nachhaltig arbeitende Erzeuger und Dienstleister aus den Bereichen Küchenkultur und Küchenzubehör, Genusshandwerksagenturen, Tabakmanufaktur, Weinhändler, Weinaccessoireanbieter, Weinthemenmarkt, Kochschule, Getränkeanbieter, Säftemacher, Bio-Backmanufaktur, mehrere Anbieter von Bio-Lebensmitteln und zahlreiche kleine Delicum- und Lebensmittelanbieter und Anbieter wertiger Produkte aus den Bereichen Kaffeerösterei, Tee, Olivenöl, Gewürze, Schokolade, Confiserie etc. die Nutzer. Die Marktsituation bietet regionale und saisonale Erzeugnisse aus allen Bereichen des täglichen Bedarfes, deren Preisgestaltung den sachgerechten Umgang mit den Produkten und die entsprechende Beratung über die Produkte berücksichtigt, d.h. hier geht es nicht um teuer, sondern um “den Preis wert”. Auch die Integration eines Biomarktes wäre als Ankernutzung denkbar.
Schauküche “Soziales und regionales Restaurant”
Eine offene Gastronomie hinter Glasscheiben wird in das Gesamtkonzept eingebunden. Diese ist nicht nur der Transparenz der Zubereitungsprozesse für Kunden und Gäste förderlich. Sie öffnet zusätzlich auch den Weg für eine offensivere Zusammenarbeit der Anbieter von Lebensmitteln mit Firmen aus den Bereichen der designorientierten Kreativwirtschaft (Glas, Keramik, Metall, Holz, Porzellan, Textil etc.). Das Angebot der Speisen nimmt besonderen Bezug auf die BIOProdukte Berlins und der umliegenden Regionen. Kühlhäuser mit gläsernen Türen lassen den Blick auf die Produkte zu, die direkt von BIOHöfen der Region geliefert werden. Qualität und Herkunft der Produkte werden so in den Vordergrund gestellt. Das Konzept verschreibt sich einer ehrlichen und gesunden Küche mit fairen und reellen Preisen. Weinladen, Genusshandwerksprodukte und Restaurant kooperieren oder werden zusammen geführt. Der Genussraum kann gleichzeitig Geschirr-/Porzellan- und/oder Blumenladen sein. Die Küche ist Mittelpunkt eines „Marktplatzes der guten Dinge“ aus der Region und eröffnet den Dialog auch zu anderen Regionen – ähnlich wie eine Küche in vielen Wohnungen und Familien der Mittelpunkt des Hauses ist. Gleichzeitig lernen die Besucher etwas über Produkte und beispielsweise „best practice-Aktivitäten“.
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Zunft[halle] Arminiusmarkthalle Berlin




